Veranstaltungsankündigung

05.12.2017 19:00

Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal im Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Panel-Diskussion mit Nil Mutluer, Cenk Özbay, Alev Özkazanç und Yener Bayramoğlu (Moderation).

Seit die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) im Jahr 2002 an die Macht kam, hat die Türkei fundamentale politische Veränderungen durchlaufen. In dieser Podiumsdiskussion nutzen die PanelistInnen Ansätze aus der Genderforschung, um gesellschaftspolitische Veränderungen unter der AKP-Regierung zu untersuchen.

Unsere SprecherInnen beleuchten das Gender Regime der Türkei mit Bezug auf ihre eigene Forschung. Durch welche Strategien werden Geschlechterrollen definiert und Körper reguliert? In welchem Verhältnis stehen politische Maskulinität und politische Macht? Wie beeinflusst die Regierungspolitik die Geschlechterverhältnisse in der Türkei und vice versa?

Die Veranstaltung findet in deutscher und türkischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.

Die Veranstaltungsreihe "Jour Fixe - Die Türkei im 21. Jahrhundert" wird gemeinsam von dem Programm „Blickwechsel: Studien zur zeitgenössischen Türkei", Network Turkey und GeT MA, dem German Turkish Masters Program in Social Sciences, organisiert und von der Stiftung Mercator gefördert.

*Bitte beachten Sie, dass während der Veranstaltung Fotos zur Verwendung in der Öffentlichkeitsarbeit des Blickwechsel-Programms gemacht werden. Mit der Teilnahme an diesem Event stimmen Sie der Aufnahme von Fotos und deren Verwendung für den beschriebenen Zweck zu.

Sprecher*innen

Nil Mutluer ist Philipp Schwartz Fellow am Lehrbereich Diversity and Conflict der Humboldt Universität zu Berlin.

Cenk Özbay ist Dozent für Gender Studies und Soziologie an der Sabancı Universität.

 Alev Özkazanç ist ehemaliges Mitglied der politikwissenschaftlichen Fakultät der Ankara Universität und Mentorin von KAOS GL, einer LGBTi-Organisation in Ankara.

MODERATION
Yener Bayramoğlu
lehrt an der Alice Salomon Hochschule Berlin und an der Freien Universität Berlin.

Eindrücke vom Event