Veranstaltungsankündigung

17.10 - 18.10.2017

Institut Barcelona d'Estudis Internacionals (IBEI), Barcelona, Spain

PhD Workshop in Barcelona zu EU-Türkei-Beziehungen und diesbezüglichen Herausforderungen und Chancen in der Vergangenheit und Zukunft. Der Call for Papers ist hier zu finden.

Verschiedene Krisen beeinflussen die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei tiefgreifend - die Flüchtlingskrise, der gescheiterte Putschversuch in der Türkei vom Juli 2016 oder die Bestrebungen Großbritanniens, die EU zu verlassen, sind nur einige der jüngsten Beispiele. Obwohl die Türkei seit jeher ein fester Bestandteil der europäischen Geschichte ist, waren die dichten Beziehung zwischen der Türkei und dem europäischen Projekt von Anfang an von einer kontrastreichen Mischung aus Konflikten und Kooperation geprägt.

Um die EU-Türkei-Beziehungen und damit verbundene Herausforderungen und Chancen besser verstehen zu können, benötigt es einer vielseitigen Herangehensweise, die sowohl verschiedene thematische Dimensionen (z. B. Politik, Wirtschaft, Migration, Klima) analysiert als auch verschiedene Analyseebenen in den Blick nimmt.

Dieser zweitägige PhD-Workshop soll NachwuchswissenschaftlerInnen eine Plattform zur Diskussion ihrer Forschungsbeiträge bieten. Begrüßt werden Beiträge werden von DoktorandInnen der Politikwissenschaft, internationalen Beziehungen sowie der Wirtschaft-, Geschichts-, Rechts- und Sozialwissenschaften, die sich mit Themen der EU, der Türkei und ihrer weiteren Nachbarschaft im Kontext der EU-Türkei-Beziehungen beschäftigen.

Eindrücke vom Event

Unter dem Thema "Die Europäische Union, die Türkei und ihre Nachbarschaft: Herausforderungen und Möglichkeiten" ergriffen 11 Doktoranden aus unterschiedlichen Ländern am 17. und 18. Oktober 2017 die Chance, ihre Doktorarbeiten gemeinsam mit internationalen ExpertInnen wie Meltem  Müftüler-Bac (Sabanci University), Robert Kissack (IBEI), Eduard Soleri Lecha (IBEI, CIDOB) und Atila Eralp (METU) zu diskutieren. Gastgeber des Workshops war das Institut Barcelona d'Estudies Internacionales, organisiert wurde er von dem Projekt TRIANGLE des Blickwechsel-Programms und dem Projekt FEUTURE, das vom Programm Horizon 2020 Research and Innovation der Europäischen Union gefördert wird.

Themen, die in der Diskussion mehrfach aufkamen, waren die Narrative in den türkisch-deutschen-EU Beziehungen,  Populismus und die theoretischen Konzepte der Arbeiten.