Veranstaltungsankündigung

03.04.2019 18:00

Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal im Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Eine Podiumsdiskussion organisiert von der Abteilung Internationales der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit "Einstein Fellows Research Group" (Humboldt-Universität zu Berlin)

Nach der thematischen Einführung durch Prof. Liviu Matei, Provost der Central European University, folgte die Podiumsdiskussion mit Dr. Ayşegül Kars Kaynar, Einstein Fellow (HU), Prof. Kira Kosnick, Goethe University Frankfurt am Main und Dr. Volkan Cidam, Philipp Schwartz Fellow (HU). Das Podium wurde von Prof. Dr. Silvia von Steinsdorff (HU) moderiert.

Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mussten in den vergangenen Jahren aufgrund von politischer Verfolgung und Einschränkungen der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit ihre Heimatländer und -institutionen verlassen. Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit reichen von Entlassungen, Gerichtsverfahren und Haftstrafen gegen Individuen bis hin zu Diskursen, die ganzen Disziplinen und Forschungsbereichen die Legitimität absprechen. Dabei gehen sie sowohl von staatlichen als auch von nichtstaatlichen Akteuren aus und kommen von innerhalb und außerhalb des Wissenschaftssystems. Während europäische Länder zuletzt für viele verfolgte und bedrohte Forschende wichtige Zufluchtsorte waren, die ein Leben und Arbeiten in Sicherheit und Freiheit versprachen, ist auch Europa nicht immun vor derartigen Entwicklungen. Mit dem zunehmenden Einfluss rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien sehen sich Forschende auch hier vermehrt Angriffen und einem zunehmenden Druck ausgesetzt. Im Rahmen der Podiumsdiskussion "Academic Freedom in Europe: Threats and Challenges" an der Humboldt-Universität zu Berlin am 3. April 2019 diskutierten Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Ungarn und der Türkei darüber, wie europäische Universitäten und Forschungseinrichtungen mit den bestehenden Herausforderungen umgehen und auf Bedrohungen der Wissenschaftsfreiheit reagieren können.

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